Wieder aktuell: Das Förderprogramm für erneuerbare Energien

 

Möchten auch Sie Ihre Heizkosten nachhaltig senken? Und für den Einbau einer umweltfreundlichen Heizung auch noch Geld vom Staat bekommen? Dann sollten Sie sich möglichst bald mit uns in Verbindung setzen.

Nach dem vereinfachten Verfahren können für folgende Investitionen Anträge gestellt werden

 

Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung bis 40 m² installierter Bruttokollektorfläche:

  • Die Förderung beträgt 40,00 Euro je m² installierter Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 275,00 Euro.
  • Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung bis 40 m² installierter Bruttokollektorfläche:
  • Die Förderung beträgt 70,00 Euro je m² installierter Bruttokollektorfläche.


Automatisch beschickte Biomassekessel:

  • Die Förderung beträgt für Pelletkessel, Pelletöfen und Kombinationskessel Pellets-Scheitholz bis 100 kW Nennwärmeleistung: 24,00 Euro je kW, mindestens jedoch 1.000,00 Euro.
  • Hackschnitzelkessel werden mit 500,00 Euro je Anlage bezuschusst.
  • Scheitholzvergaserkessel von 15 kW bis 30 kW Nennwärmeleistung:
  • Die Förderung beträgt 750,00 Euro je Anlage.


Für erstmals gestellte Anträge sind folgende Änderungen zu beachten:
• Investitionszuschüsse erhalten nur noch Solarkollektoranlagen bis zu einer installierten Bruttokollektorfläche von 40 m².
• Größere Anlagen sollen zukünftig mit einer höheren Förderquote im Rahmen des KfW-Programms „Erneuerbare Energien“ gefördert werden. Dieses Programm ist derzeit noch nicht geöffnet. Hierzu ist eine Antragstellung vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages notwendig! Vorsicht: Bereits begonnene Maßnahmen sind nicht förderfähig!
• Solarkollektoren, die ab 2007 eine Prüfung nach DIN EN 12975 erhalten, müssen zusätzlich zu den bisherigen Fördervoraussetzungen das Prüfzeichen Solar Keymark tragen.
• Der Kesselwirkungsgrad für Biomasse-Feuerungsanlagen bis 1000 kW beträgt mindestens 90 %.

Verbesserte Förderung für Innovationen
Neu eingeführt wurde ein „Innovationsbonus“ für besonders innovative Anwendungen oder Anlagenteile. Die neue Förderrichtlinie regelt abschließend, welche Anwendungen bzw. Anlagenteile in Frage kommen, beispielsweise große Solarkollektoranlagen, die besondere Anforderungen erfüllen oder Sekundärmaßnahmen zur Emissionsminderung bei Biomasseanlagen bis 100 kW Nennwärmeleistung.

Abgrenzung bei Solarkollektoranlagen
Solarkollektoranlagen sind entweder beim BAFA oder bei der KfW im Rahmen dieses Programms förderfähig, die Abgrenzung erfolgt über die Größe der Anlage. Vom BAFA werden Anlagen gefördert, deren Bruttokollektorfläche weniger oder gleich 40 m² beträgt. Die KfW fördert Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche über 40 m².